Inbetween – Theater zwischen Vorstellung und Ausstellung 2022

Programm auf den Seiten des Staatstheater Kassel

Programm zum Download

Theater – das ist Bühne und Zuschauerraum. Die Vorstellung beginnt zu einer bestimmten Uhrzeit. Ein großes Publikum schaut wenigen Schauspieler:innen zu. Doch was wäre, wenn Sie selbst entscheiden könnten? Wann Sie eine Vorstellung betreten, wie lange Sie bleiben, wie und was Sie in welcher Reihenfolge sehen – ähnlich wie in Ausstellungsräumen? Nicht erst seit der Digitalisierung entwickelt das Theater immer neue Methoden und Formate, die sich in-between, also zwischen den Disziplinen Darstellende und Bildende Kunst ansiedeln – oder beide miteinander verbinden: Performative Installationen, die von Zuschauer:innen individuell entdeckt werden können, Performances, bei denen das Publikum frei entscheidet, wann es kommt und wann es geht, oder Erlebnisse, in denen Besucher:innen individuelle Erfahrungen machen – sei es in digitalen Welten oder in Formaten, die auf eine:n Zuschauer:in zugeschnitten sind.

Das dreitägige Festival Inbetween lädt das Publikum dazu ein, neue Hybride zwischen Darstellender und Bildender Kunst, zwischen Vorstellung und Ausstellung kennenzulernen: Neue Formate lassen Sie Räume und Produktionen entdecken, die mit alternativen Raum- und Zeitmodellen experimentieren und die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflösen. Für Inbetween öffnet das Theater ganztags seine Türen und lädt Sie dazu ein, das Staatstheater als neuartigen Erlebnisraum zwischen Darstellender und Bildender Kunst zu entdecken.

Begleitend dazu ist das Publikum eingeladen, mit den Künstler:innen und Expert:innen aus Kunst und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen und die Frage zu diskutieren: Wohin entwickelt sich das (Staats-)Theater?

Inbetween war ursprünglich konzipiert für das Schauspiel Dortmund, konnte aufgrund des ersten Lockdowns aber nicht stattfinden. Wir freuen uns, dass es nun in Kassel realisiert werden kann.

Gefördert in der Allgemeinen Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes.

 

  • (c) Nurith Wagner-Strauss
  • (c) Helena Verheye
  • (c) Rodrik Biersteker
  • (c) Therese Schuleit
  • (c) Franz Reimer
  • (c) Wolf Gutjahr
  • (c) Julian Hetzel