von Barbi Marković’
Regie: Bérénice Hebenstreit
Bühnenfassung von Bérénice Hebenstreit und Anita Buchart
Deutsch, Bosanski, Hrvatski, Srpski

Eine brüllende, besoffene Kulisse, dazwischen Barbi Marković mit ihrem Vater. Ein Sportbericht über eine Kindheit im Stadion in Belgrad. Eine Tochter, die nie ein Fußballsohn wurde. Die Fußball liebenden Männer brüllen und weinen. Beides ändert nichts am Ausgang der Geschichte: Die jugoslawischen Fahnen wehen zum letzten Mal im Stadion. Während Familie und Land zerfallen, wird Barbi Marković durch den Staub von Piksi zur Wortmeisterin.
Bérénice Hebenstreit inszeniert Markovićs Plädoyer für die schwachen Held:innen und fragt zugleich, was Sportbericht und gewaltbegeisterte Umgebung miteinander verbindet. Die Soundkulisse dazu kommt von Monobrother & B.Visible. Von Stadion-Tristesse bis zum Mythos Maksimir.
Das neue TEATA in der Gumpendorfer ist diesmal zu Gast im Theater am Werk, Kabelwerk.
Mit: Vivienne Causemann, Ivana Nikolić, Sebastian Klein
Regie: Bérénice Hebenstreit
Bühne: Mira König
Komposition: Monobrother & B.Visible
Dramaturgie: Anita Buchart
Ausstattungsassistenz & künstlerische Mitarbeit: Verena Geier
Regieassistenz: Mika Tacke
Aufführungsrechte: Verlag Voland & Quist GmbH, Berlin