von Helena Adler, makemake produktionen
Bühnenfassung von Anita Buchart und Mika Tacke
Koproduktion mit makemake produktionen

Ländliche Anti-Idylle: In der Jugend findet die Protagonistin ein Wir an Verwilderten. Sie tanzen am Schlachthof zwischen Kadavern, schlagen das Erbe der Reichen zu Scherben und fretten* sich durchs Leben. Körper voller Existierzorn. Alleine geht es auf das Schlachtfeld der Geburt. Wer überlebt, bekommt ein Mutterkostüm übergestülpt, das niemals schläft. Wer leidet, der lebt. Doch der Herkunftshader bleibt.
Fretten entspringt der Sprachfamilie des Wütens und Scheltens. Helena Adler ist die Berichtbestatterin ihrer Gegenwart, sie kämpft gegen die Sprachlosigkeit der ewig Zurückgebliebenen. Mit Stimmen, Gebärden, Körpern und einem Schlagzeug erschaffen makemake produktionen eine völlig neue, gleichberechtigte Bühnensprache für Adlers Roman.
Das neue TEATA in der Gumpendorfer ist diesmal zu Gast im Kosmos Theater.
* sich abmühen, plagen,
mühsam über die Runden kommen,
sich aufreiben, sich wund reiben
Schauspiel & Co-Creation: Michèle Rohrbach, Pam Eden, Valerie Madeleine Martin, Carina Kilinc
Komposition & Live-Musik: Catharina Priemer-Humpel
Awareness Eye & Co-Creation: Nora Jacobs
Choreografie & Co-Creation: Martina Rösler
Bühne, Kostüm: Nanna Neudeck
Dramaturgie: Anita Buchart, Mika Tacke
ÖGS-Übersetzung: Pam Eden, Carina Kilinc
End-Regie: Aslı Kışlal
Produktion: Julia Haas
Kommunikation: Magdalena Fibich
Ausstattungsassistenz: Verena Geier
Regieassistenz: Mana Samadzadeh
Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag GmbH – im Auftrag von Jung und Jung Verlag GmbH